Eigenblut-Nosoden
Eigenblut und andere Autonosoden
Das Blut enthält die Informationen über alle materiellen Einflüsse,
die uns begegnen. Im Idealfall dienen diese dazu, daß das Immunsystem
schneller auf krankmachende Einflüsse reagieren kann. Ist diese Funktion
gestört, dann wird das Abwehrsystem geschwächt. Besonders häufig
geschieht dies durch Impfungen oder durch zu häufige oder langandauernde
Therapie mit z. B. Antibiotika oder Cortisonpräparaten. Die Folge
davon ist auf der einen Seite eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten,
zum anderen eine Überreaktion des Immunsystems gegen bestimmte Reize
(Allergie).
Entnimmt man dem Körper Blut aus einer Vene und injiziert man es
an einer anderen Stelle ins Gewebe zurück, so wird es zunächst als
fremder Reiz erkannt. Das Immunsystem wird nun dazu angeregt, sich
mit diesem Reiz auseinanderzusetzen. In regelmäßigen Abständen wiederholt,
kann hierdurch das Abwehrsystem gestärkt werden. Vor allem in der
Behandlung von Allergien wie z. B. Heuschnupfen oder Asthma hat sich
diese Methode bewährt.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, das entnommene Blut - ähnlich einem homöopathischen Mittel - zu potenzieren und oral einzunehmen (Eigenblut-Nosoden).
Da die klassische Homöopathie wesentlich besser zur Behandlung von Allergien und Abwehrschwächen geeignet und auch wesentlich effektiver ist, wende ich die Eigenbluttherapie fast nur bei Patienten an, die einer homöopathischen Behandlung zum aktuellen Zeitpunkt nicht zugänglich sind. Auch kann durch eine Eigenbluttherapie die Reaktion auf ein homöopathisches Mittel gesteigert werden, wenn dieses vorher nicht die gewünschte Wirkung gezeigt hat. Dies erfordert jedoch vorher eine gründliche Suche nach der Ursache der verminderten Reaktion.
© Helmut Deinzer
Eine Eigenblut-Nosode, also eine homöopathisch aufbereitete Eigenblut-Dynamisierung ist auch immer dann angezeigt, wenn die "Laborwerte" keine eindeutigen Ausssagen zulassen... und - wenn keine bakteriellen / viralen / geweblichen Ausgangstoffe vorhanden sind.
Es ist dann auch wichtig, ggf. andere zu potenziernede Körperflüssisgkeiten in Betracht zu ziehen... (Urin, Sputum, Speichel, Vaginalsekret, Sperma, Nasenschleimhaut, Liquor cerebrospinalis, Lymphe, Stuhl, Menstruationsblut, u.a).
© Wolfgang Eckert